Abies bornmuelleriana

Türkische Tanne

Für Eilige

Sie hat in der Türkei das größte Vorkommensgebiet, weshalb sie auch als türkische Tanne bezeichnet wird, obwohl auch noch weitere drei verschiedene Tannenarten in der Türkei heimisch sind.

Für Waldbesucher

  • Wenn Sie von der Istanbuler Schwarzmeerküste landeinwärts fahren, finden Sie diese Baumart südlich und östlich bis in 200 km Tiefe landeinwärts.
  • Diese Tanne ist eine Gebirgslagenbaumart (800-2000 m Seehöhe), die sowohl in feucht-warmen küstennahen Lagen, als auch im trocken-heißen Pontusgebirge wächst.

Für Waldbesitzer

  • Die vor ihnen stehende Tanne wurde im März 2025 gepflanzt.
  • Diese Tanne mischt sich in ihrer Heimat mit folgenden Baumarten: Orientbuche, Waldkiefer, Schwarzkiefer
  • Die Niederschläge liegen bei 800-1600 mm, also deutlich über den mittleren Verhältnissen im Würzburger Weinbauklima – allerdings bei einem deutlichen Minus der Sommerniederschläge (in der Türkei um die 150 mm).
  • Die Frosthärte liegt bei ausreichenden -23 °C, was dem dortigen Gebirgsklima zuzurechnen ist.
  • Die türkischen Standorte werden aus Sandstein, Flysch, Mergelschiefer und Karbonaten gebildet – in europäischen Arboreten auch auf anderen Böden.
  • Zur Höhen und Durchmesserentwicklung unterscheidet sich der Küstentyp vom Innlandstyp:
    K-typ 250j./BHD 90-115cm,
    I-typ: 190j./BHD 35-38cm.
  • Die Höhenwuchsleistung geht von 45 m (Küste) bis 26 m (trockene Berglagen).
  • Die Massenleistung geht von 430-860 fm/ha, ist also sehr zuwachsstark.
  • Probeanbauten in dänischen und französischen Flächen weisen eine langsame Jugendentwicklung auf, die sich ab der Stangenholzphase erheblich steigert.
  • Probeanbauten existieren in den Gemeinden Bergtheim, Eisenheim, Hausen, Kürnach, Rottendorf, Unterpleichfeld.

Türkische Tanne.