Acer saccharum

Kanadischer Zuckerahorn

Für Eilige

Herbstliche Urlaubsfahrten in die USA führen meist zum sog. "Indian Summer", einem unvergleichlichen Farbspektakel in den Farben Orange, Zinnoberrot und bis zum Weinrot reichend, das im nördlichen Amerika jährlich zu Besucheranstürmen führt – mit dabei immer der Zuckerahorn, dessen Blatt auch die kanadische Flagge ziert.

Für Waldbesucher

  • In gut sortierten Geschäften finden sie bei den Backzutaten den sog. "Ahornsirup". Dieser wird durch das Anzapfen der Zuckarahornbäume gewonnen. Allerdings muss er viele Stunden und Tage bei Hitze eingedickt werden, weshalb dieses Süßungsmittel nicht ganz billig zu haben ist.
  • Die Herbstfarben dieser Ahornart sind spektakulär. Deshalb ist diese Ahornart auch gut geeignet, um an gut gestalteten Waldrändern mit angepflanzt zu werden.

Für Waldbesitzer

  • Die Anpflanzung erfolgte als zweijähriger Sämling im Dezember 2011.
  • Die Gestaltung von Waldrändern ist die Visitenkarte eines jeglichen Waldbesitzes.
  • Leider wird diese Grundregel oft vergessen, weil wichtigere Aufgaben vorrangig zu erledigen sind.
  • Jedoch ist es immer wieder eine persönliche Freude, wenn im Herbst die bewusste Hand des Waldbesitzers zu erkennen ist, der auf diese Dinge achtet.
  • Die Blätter sind 3 bis 5-lappig und deutlich weniger tief tief eingebuchtet, als das heimische Spitzahornblatt.
  • Die Flügel der herbstlichen Früchte sind nahezu parallel nach unten hängend angeordnet – im Gegensatz zum heimischen Feld- und Spitzahorn, deren Flügel waagrecht angeordnet sind.
  • Besonders im Frühling sind alle blühenden Bäume – beispielsweise auch die Ahornbäume - wichtig, damit sich die Insektenwelt des Waldes mit dem Nektar und den Blütenpollen ernähren kann.
  • Dies kann in Zukunft unter einem insektengerechten Waldbau zusammen gefasst.

Kanadischer Zuckerahorn.