Dieser – dem Lebensbaum ähnlich sehende – Nadelbaum stammt aus dem westlichen Nordamerika und bildet als unterständige Baumart in 80 m hohen Douglasienbeständen einen Zwischenstand, der seinerseits über 60 m hoch werden kann.
Für Waldbesucher
Sein erstes Erkennungsmerkmal ist der stets überhängende einjährige Gipfeltrieb, woran man diese Baumart gut erkennen kann.
Dieser Tannenbaum wirkt mit seinem kurzem Nadelkleid sehr schmuck und wäre deshalb fürs Erste gut als Schmuckreisig zu gebrauchen – leider halten die Nadeln nur wenige Tage an den Zweigen und fallen dann herab – also bitte nicht zum Adventskranz binden!
Für Waldbesitzer
Diese Bäume wurden im Dezember 2011 als 2-jährige Bäumchen eingepflanzt.
Wenn Sie sich solche Bäumchen liefern lassen, dann seien sie bitte nicht überrascht, wenn der einjährige Trieb immer überhängt und quasi am Boden zu liegen kommt. Er stellt sich erst ein Jahr später senkrecht und wächst dann genauso gerade, wie unsere heimischen Tannenbäume.
Diese Baumart stammt aus dem pazifischen Westen der USA und braucht ausreichend Niederschläge, um zu gedeihen.
Die Holzqualität ist sehr wertvoll und wird beispielsweise zur Schindelproduktion und als Werkholz im Außenbereich verwendet.
In England ist sie inzwischen als Neophyt eingestuft. Dort regnet es ausreichend und die Naturverjüngung dieser Baumart samt sich massiv an und verdrängt so die dort einheimischen Baumarten. Sie überwächst die Nachbarbäume und dunkelt sie aus, weil sie als Schattbaumart gut im Unterstand gedeihen kann.
Anlässlich der Trockenjahre 2018, 2019 und 2020 konnten erstmals Absterbeerscheinungen ohne Borkenkäferbefall festgestellt werden. Diese sehr schnell wachsende Nadelbaumart lässt in einer ersten Phase erst mal den Gipfelbereich eintrocknen. Im weiteren Verlauf einer Trockenheit verdorrt dann der Baum von oben nach unten, bis er schließlich ganz abstirbt.