Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie von diesem Baum noch nie etwas gehört haben. Er ist selten anzutreffen und stammt aus Nordamerika.
Für Waldbesucher
Diesen Baum werden sie meist nur in Schlossparks auffinden.
Und dort meist an Bachläufen, Teichen oder verträumten Seen, denn sie liebt die Nähe zum Wasser.
Für Waldbesitzer
Die vor Ihnen stehenden Bäume wurden 2014 als 2-jährige stachelige Sämlinge angepflanzt.und wie sie sehen, haben sie diese Stacheligkeit bis heute nicht eingebüßt.
Diese Baumart gehört in die Familie der Bohnen- und Hülsenfrüchte. Deren wichtigstes Merkmal sind die sog. Knöllchenbakterien an den Wurzeln. Damit gewinnen sie pflanzenverfügbaren Stickstoff, den sie im Boden anreichern. Dadurch wird der Boden um diese Bäume immer nährstoffreicher und wuchskräftiger.
Wegen ihres Bedürfnisses nach ausreichender Wasserversorgung gehört diese Baumart natürlich nicht zu den klimatisch toleranten Zukunftsbaumarten. Deshalb wurde sie in einer der feuchtesten Ecken dieser Probeaufforstung angepflanzt, um die Baumartenvielfalt zu beleben.
Falls sie zuhause in ihrem Privatwald über eine genügende Wasserversorgung verfügen – sog. frische Waldstandorte – dann könnten sie neben den wasserliebenden Erlen, Traubenkirschen und Eschen diese von der Holzqualität sehr wertvolle Baumart mit beteiligen. Sie wächst schnell voran und produziert wertvolles Hartholz.