Platanus x hispanica

Platane

Für Eilige

Dieser Baum ist sehr bekannt aus vielen Marktplätzen rund um das Mittelmeer, wo sie als anspruchsloser Schattenspender angepflanzt wird.

Für Waldbesucher

  • Diese Bäume finden sie meist in mitteleuropäischen Parks oder auf Marktplätzen und dort meist sehr stark und Schirmartig zugeschnitten. Ihre Schattenwirkung auf den stark erhitzten Plätzen ist enorm wichtig – die Temperatur im Baumschatten sinkt so um fast 10 Grad Celsius.
  • Da das Laub Ahornartig gelappt ist, wird er meist mit einem Ahornbaum verwechselt. Auch die Rinde schuppt sich ungleichförmig (ähnlich einem älteren Bergahorn) ab, so dass malerische Rindenornamente entstehen.

Für Waldbesitzer

  • Die Anpflanzung erfolgte im Dezember 2011 als 2-jähriger Sämling.
  • Ihre Herkunft ist unbekannt – wahrscheinlich entstand sie als Kreuzung zwischen Platanus occidentalis und Platanus orientalis, der morgenländischen und der amerikanischen Platane.
  • Im mittelfränkischen Triesdorf (südlich von Ansbach) finden sie mit 2,5 km an der Bundesstraße 13 die längste Platanenallee Deutschlands. Ob als Solitär oder als Allee – die Platane verfügt über meist gewaltig ausladende Kronenbildungen und verströmt dabei einen fremdländischen Flair.
  • Im südwestlichen Teil des Rokkokogartens von Veitshöchheim finden sie ebensolche eindrucksvollen über 100-jährige Altbäume, die Kronen von gewaltigen Ausmaßen besitzen und Stämme mit riesenhaften Dimensionen erreichen.
  • Sie erzeugt ein wertvolles hell-perlmuttfarben schimmerndes Möbelholz. Auf Wertholzsubmissionen bringt sie auch einzelstammweise regelmäßig gute Holzerlöse. In der Jugend verfügt sie über ein sehr rasches Jugendwachstum – deshalb gut geeignet zur Bestockung von Freiflächen, die durch Borkenkäferkalamitäten entstanden.

Platane.