Picea orientalis

Orientfichte

Für Eilige

Während unser heimische Fichte in den Weinbauklimaten zunehmend an den Rand ihrer Existenz gerät, könnte die in mediterranen Ländern beheimatete Orientfichte vielleicht in ihre Fußstapfen treten.

Für Waldbesucher

  • Die Orientfichte hat ein deutlich kürzeres Nadelkleid, als unsere einheimische Fichte
  • Die Nadellänge ist nur etwa ein Drittel so lang, wie bei unseren heimischen Fichten.

Für Waldbesitzer

  • Der vor Ihnen stehende Baum wurde im März 2025 gepflanzt.
  • Nachdem die Fichten eine bedeutende Anzahl an Rindenläusen beherbergen, könnte es für das Überleben unserer Ameisenvölker von Bedeutung sein, wenn zukünftig wenigstens eine geringe Anzahl an Orientfichten am Waldaufbau unserer zukünftigen Wälder beteiligt werden.
  • Es ist kaum bekannt, dass sich unsere Ameisenvölker als Viehhirten betätigen:
  • Im Frühling bringen die Ameisen die Rindenläuse aus den Überwinterungsquartieren im Boden hinauf in die Gipfelregion unserer Fichten, um sie dort an der Rinde der Kronentriebe die begehrten Zuckersäfte saugen zu lassen.
  • Im Sommer betrommeln die Ameisen die Rindenläuse, die daraufhin einen zuckerhaltigen Kot ausscheiden – auch unsere Waldbienen schlecken begierig diesen Kot auf und arbeiten ihn in ihren Honigmägen zum begehrten Waldhonig um..
  • Im Herbst transportieren die Ameisen ihre Melkkühe (Rindenläuse) wieder hinunter in die Tiefen ihrer Ameisenbauten, um sie an der Wurzelrinde von Bäumen zu parken. Dort stechen sie die Leitungsbahnen der Wurzelrinde an, um an den zuckerhaltigen Wurzelsäften zu naschen.
  • Probeanbauten existieren in der Gemeinde Hausen.

Orientfichte.