Hier sehen sie eine weitere Walnußherkunft aus dem pakistanischen Himalaya, diesmal aus dem Regierungsbezirk Manshi.
Für Waldbesucher
Diese Hochgebirgsnuss gehört zu den sog. "Lüthinüssen", die ein schweizerischer Forstwissenschaftler in den 1970-er Jahren aus dem Himalaya mitbrachte.
Er pflanzte sie damals auf Streuobstwiesen in den Schweizer Bergen an und sie entwickelten sich prächtig.
Für Waldbesitzer
Die hiesigen Walnüsse wurden 2014 nachgepflanzt, weil die im Dezember 2011 an gleicher Stelle gepflanzten Flaumeichen nicht gediehen und zu 99 % abstarben – wahrscheinlich kamen sie mit dem starken Begleitwuchs nicht zurecht und wurden regelrecht vom Wildwuchs überwältigt.
Herr Lüthi kann seit nunmehr 20 Jahren auf seinen Streuobstwiesen jede Menge an diesen Walnüssen ernten, und sie werden in der IG Nuß sozusagen unter der Ladentheke gehandelt.
Die Anpflanzung dieser Manshi-Walnuß kann absolut empfohlen werden, weil sie aufgrund ihrer Gebirgsherkunft absolut frosthart ist, und nicht wie unsere einheimischen Walnussarten ständig durch Spätfrostereignisse im Frühlingsaustrieb geschädigt wird.