Cedrus atlantica

Atlaszeder

Für Eilige

Diese in städtischen Parks und Gärten sehr häufig vertretende Baumart ist vor allem durch ihr blaues Nadelkleid bekannt und wird als dekorativer Stadtbaum sehr geschätzt.

Für Waldbesucher

Die vor allem in Gärten besonders ausladende Kronenentwicklung wird leider häufig unterschätzt, so dass mit den Jahren oft eine zu große Nähe zu benachbarten Gebäuden auftritt – dies führt leider meist zu Fällungsmaßnahmen. Ein Abstand von ca. 10 m zum Haus sollte eingehalten werden, um auch noch nach Jahrzehnten diesen sehr malerischen Baum im Garten behalten zu können.

Für Waldbesitzer

  • Die vor Ihnen stehende Zeder wurde im März 2025 gepflanzt.
  • Im Exotenwald Weinheim/Bergstraße (Weltnaturerbe!) existiert seit 1873 ein ca. 0,3 ha großer Bestand, der seinesgleichen sucht. Die Bäume sind aufgrund ihres Dichtstandes sehr langschäftig – sie waren 1990 bereits 36 m hoch (!) und haben eine durchgehende Stammachse, die sich im Gegensatz zu den großkronigen Gartenformen kaum verzweigt.
  • In ihrer algerischen und marokkanischen Heimat wachsen sie in mehr als 1.500 m Seehöhe und werden dort bis 45 m hoch und 2 Meter dick.
  • Leider ist seit 2022 zu beobachten, dass diese dort seit über 100 Jahren gut gedeihende Baumart seit den Trockenjahren 2018 und in den Folgejahren so massiv leidet, dass sie nun nach und nach abstirbt – das betrübliches Ende einer bisher als klimatolerant angesehenen Baumart.
  • Probeanbauten existieren in der Gemeinde Hausen.

Atlaszeder.