Diese Tannenart kommt im östlichen Mittelmeerraum vor. Mit einem Kleinvorkommen im Libanon sowie im Nordwesten Syriens bogenförmig aufsteigend bis in die Südwest-Türkei.
Für Waldbesucher
In der Fachliteratur wird sie auch als „Trockentanne“ bezeichnet, weil sie semiaride Gebiete (d.h. Gebiete mit mehr Verdunstung als Niederschlägen) besiedelt.
Dabei besitzt sie ein relativ schmales, aber langgezogenes Gebirgslagen-Verbreitungsgebiet mit einer Höhenlage von 1400-1800 m Seehöhe.
Die Zapfen sind mit 20-30 cm die längsten aller Tannenarten.
Ihre Krone ist dicht, pyramidal, schlank und langkronig mit auffällig heller Spitze.
Für Waldbesitzer
Die vor ihnen stehende Tanne wurde im März 2025 gepflanzt.
Die Niederschläge liegen zwischen 600 und 1200 mm, allerdings verbunden mit sommertrockenem Klima und in den Gebirgslagen mit kalten, schneereichen Wintern.
Als mediterrane Gebirgslagenbäume verfügen sie über eine ausreichende Frosthärte von bis zu minus 23 Grad Celsius.
Im Ursprungsgebiet wachsen sie auf Kalk, Dolomit und Serpentingesteinen; in europäischen Arboreten auch auf anderweitigen Standorten.
Bis zum Alter 50 verfügt sie über ein langsames Jugendwachstum, dann erfolgt eine rasche Höhenentwicklung, die bis 30 m anhält. Die Dicke reicht bis zum BHD 60 cm
Es erfolgt eine reichliche Naturverjüngung, sowohl unter lichtem Eichenschirm, als auch auf Freiflächen.
Probeanbauten existieren in den Gemeinden Bergtheim, Eisenheim, Hausen, Kürnach, Rottendorf, Unterpleichfeld.