Abies cilicica

Zilizische Tanne

Für Eilige

Diese Tannenart kommt im östlichen Mittelmeerraum vor. Mit einem Kleinvorkommen im Libanon sowie im Nordwesten Syriens bogenförmig aufsteigend bis in die Südwest-Türkei.

Für Waldbesucher

  • In der Fachliteratur wird sie auch als „Trockentanne“ bezeichnet, weil sie semiaride Gebiete (d.h. Gebiete mit mehr Verdunstung als Niederschlägen) besiedelt.
  • Dabei besitzt sie ein relativ schmales, aber langgezogenes Gebirgslagen-Verbreitungsgebiet mit einer Höhenlage von 1400-1800 m Seehöhe.
  • Die Zapfen sind mit 20-30 cm die längsten aller Tannenarten.
  • Ihre Krone ist dicht, pyramidal, schlank und langkronig mit auffällig heller Spitze.

Für Waldbesitzer

  • Die vor ihnen stehende Tanne wurde im März 2025 gepflanzt.
  • Diese Tannenart mischt sich in ihrer Heimat mit folgenden Baumarten: Libanonzeder, Schwarzkiefer, Zerreiche, Hopfenbuche, Burgenahorn, Mehlbeere, Elsbeere, Blumenesche, Orientbuche, Hainbuche, Pinus brutia.
  • Die Niederschläge liegen zwischen 600 und 1200 mm, allerdings verbunden mit sommertrockenem Klima und in den Gebirgslagen mit kalten, schneereichen Wintern.
  • Als mediterrane Gebirgslagenbäume verfügen sie über eine ausreichende Frosthärte von bis zu minus 23 Grad Celsius.
  • Im Ursprungsgebiet wachsen sie auf Kalk, Dolomit und Serpentingesteinen; in europäischen Arboreten auch auf anderweitigen Standorten.
  • Bis zum Alter 50 verfügt sie über ein langsames Jugendwachstum, dann erfolgt eine rasche Höhenentwicklung, die bis 30 m anhält. Die Dicke reicht bis zum BHD 60 cm
  • Es erfolgt eine reichliche Naturverjüngung, sowohl unter lichtem Eichenschirm, als auch auf Freiflächen.
  • Probeanbauten existieren in den Gemeinden Bergtheim, Eisenheim, Hausen, Kürnach, Rottendorf, Unterpleichfeld.

Zilizische Tanne.